Spätburgunder



Die Rebsorte Spätburgunder ist eine der hochwertigsten und bedeutendsten Rotwein-Rebsorten weltweit. Sie ist auch unter dem Namen Pinot Noir bekannt. Die Rebsorte gehört heute zu den Edelreben und gedeiht hervorragend in kühleren Anbaugebieten. Auch Champagner wird aus den Trauben hergestellt. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts kamen die beliebtesten Spätburgunder-Weine aus dem Burgund, wo der Wein vermutlich schon von Römern angebaut wurde. Heute wird die Rebsorte weltweit angebaut, vornehmlich in Frankreich, Deutschland, aber auch in Australien und Kalifornien.

Das Anbaugebiet von Spätburgunder


In Frankreich wird auf über 26.000 Hektar die Rebsorte des Spätburgunders angebaut. Teilweise ist sie die einzige zugelassene Rebe für die Herstellung von Qualitätsweinen. In Deutschland wird auf fast 12% der gesamten Anbaufläche der Spätburgunder bestockt. Besonders in der Pfalz und in Baden entstehen hier gehaltvolle und qualitativ hochwertige Rotweine. In Österreich findet man die Rebsorte unter dem Namen Blauburgunder. In Neuseeland ist der Spätburgunder aufgrund des kühleren Weinbauklimas eine der wenigen roten Rebsorten, die angebaut werden können.

Der Geschmack von Spätburgunder


Der Pinot Noir wird hauptsächlich als trockener Rotwein angebaut, nur gelegentlich findet man Weine mit einer gewissen Restsüße. Auch Rosé und Sekt wird aus den Trauben gewonnen. Der Geschmack des Weines ist samtig und gehaltvoll. Fruchtige Nuancen und ein leicht süßlicher Duft nach roten Früchten sind kennzeichnend für den Spätburgunder.